Montag, 19. April 2010

Ich habe heute über ein Internetforum von einer eMail erfahren, die an den Besitzer einer bestimmten Homepage gerichtet wurde. Dabei heißt es unter anderem, weshalb Sportschützen geladene Waffen bei sich tragen dürfen?! Um unter anderem dazu mal etwas Klarheit zu schaffen. Waffen und dazu noch geladen dürfen lediglich gefährdete Personen gem. §19 WaffG bei sich tragen. Um eine geladene Waffe ständig bei sich zu tragen mus man, wie schon erwähnt, zu den gefährdeten Personen zählen, ein Sportschütze darf dies NICHT !!! Gefährdete Personen sind unter anderem Richter, Staatsanswälte, Sicherheitsleute, u.ä. Weil man Sportschütze ist, hat man noch lange nicht das Recht, Waffen geladen bei sich zu tragen. Als Sportschütze hat man lediglich das Recht, Waffen zu erwerben und zu besitzen, als auch die Waffen zum Schießen (Training oder Wettkampf) zu einem Schießstand zu transportieren. Dann muss allerdings die Waffe ungeladen, getrennt von Munition und verschlossen transportiert werden.
Ebenso hieß es in der eMail, dass "Waffennarren"  Waffen ansammeln dürfen (Sinn dem entsprechend). Dies ist ebenfalls nicht der Fall. Als Sportschütze darf man lediglich zwei Waffen pro Halbjahr (innerhalb von 6 Monaten) erwerben. Man muss allerdings für jede einzelne Waffe ein sog. Bedürfnis nachweisen dürfen. Auch für Waffen, die auf die gelbe WBK eingetragen werden, muss ich nachweisen, dass ich diese regelmäßig für die sportliche Verwendung benötige (Wettkämpfe).
So einfach, wie es sich einige Personen machen, ist es also nicht. Vielleicht hilft in solchen Fällen das WaffeG bzw. die AWaffV hin und wieder weiter. Wer diese Gesetze nicht kennt und nicht´s damit an zu fangen weiss, sollte auch der artige eMail´s vielleicht überdenken. Ich habe zu dem Thema Waffenbesitz bereits einen ausführlichen Beitrag verfasst, den man sich (vor Verfassen einer eMail) mal zu Gemüte führen sollte, bzw. das entsprechende Gesetz mal lesen sollte.

Dienstag, 13. April 2010

Jetzt wird es interessant, in einem großen deutschsprachigem Waffenforum wird gerade mehr oder weniger darüber diskutiert, ob es Sinn macht, eine Liste der Händler zu erstellen, die ein bestimmtes Produkt nicht verkaufen (welches gegen den Waffenerwerb ist) zu erstellen. Ich wäre dafür. Vor gar nicht all zu langer Zeit habe ich erfahren, dass auch ein Händler, bei dem ich ursprünglich eine weitere Waffe kaufen wollte, dieses Produkt vertreibt. Auf Grund dieser Tatsache sehe ich allerdings von einem Kauf bei dem entsprechendem Händler ab. Es gibt mehr als nur einen Händler  ;-)

Donnerstag, 8. April 2010

WICHTIG !!!

Michael, der auch bei WO schreibt, hat in seinem Internetblog "Tetra-Gun WaffenBlog" einen Artikel verfasst, den ich allen Schütze, Sammlern, Jägern nur empfehlen kann. Der Link zum Artikel ist weiter unten.



Link zum Artikel:   [ hier klicken

Mittwoch, 31. März 2010

NEUES

Wie ich gerade Wie ich unter anderem gerade gesehen habe, ist der Autor vom Internetblog "A Keyboard and a 45" wieder aktiv geworden. Der letzte Beitrag von diesem lag nämlich schon ein paar Monate zurück (im Oktober ´09).

Ansonsten ist bei mir der Zeit recht viel los, nur unterwegs - beruflich als auch privat. Eine kleine Korrektur muss auch noch sein. In dem Artikel, in dem ich kurz die LM IPSC in Düsseldorf angesprochen habe, schrieb ich, dass ich mit einer "CZ" geschossen habe. Die richtige Bezeichnung ist "CZ Tactical Sports" im Kaliber .40S&W.

Die Urteile zum vierfach-Mord von Eislingen (Link zu "focus.de") sind heute auch gefallen. Was allerdings nicht erwähnt wurde (jedenfalls im Radio), dass es sich bei den Tatwaffen um Waffen handelt, die aus einem Schützenverein entwendet wurden sind. Und das wobei eine zentrale Lagerung der Waffen gefordert wurde / wird. Dies zeigt, dass von einer zentralen Lagerung der Waffen eine viel größere Gefahr ausgeht, als wenn die Waffen bei den Schützen zu Hause aufbewahrt werden.

Fernsehbeitrag zum Thema Notwehr und Selbstverteidigung

Eben kam im bayerischen Fernseh (kurz "BR") in der Fernsehsendung "Kontrovers" (21:15 Uhr) ein sehr interessanter Beitrag zum Thema Selbstverteidigung / Notwehr und das viele der eigentlichen Opfer durch die Justiz und Rechtsprechung zu den Tätern werden. Gesagt wurde auch eines ganz klar, durch Urteile, in denen Passanten Nothilfe geleistet haben und im Endeffekt dadurch selbst auf der Anklagebank gelandet sind (ob nun wegen des Strafbestandes der Körperverletzung oder sonste was), lässt immer mehr Personen "abstumpfen" und lässt die Hilfsbereitschaft in einer solchen Situation immer mehr sinken.
Das war zwar nichts direkt neues, aber interessant war es auf alle Fälle.

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