Montag, 2. März 2009

Eine kleine Patrone mit weltweitem Erfolg

Eine kleine Patrone mit weltweitem Erfolg

Manchmal sind auch kleine ganz groß



Dieses Jahr vor genau 122 Jahren wurde die “Kleine” entwickelt.Mit “kleine”, meine ich die 4g schwere und ca. 25mm lange, Kurz- sowie Langwaffenpatrone .22 lfB (auch als .22lr oder einfach als Kleinkaliber bekannt).

Hier zum Vergleich, links eine Patrone im Kaliber .22lfB,
rechts eine Patrone im Kaliber .22kurz.



Die Bezeichnung .22 kommt aus dem englischen / amerikanischen, wo Maße in Zoll ( “ ) angegeben werden. Wenn man also einen Zoll (ein Zoll sind 25,4mm) mal 0,22 rechnet, kommt man auf ein Ergebnis von 5,588mm, deshalb häufig auch aufgerundet als 5,6mm bezeichnet. Wenn man das Kaliber in mm angeben wollte, wie man es ja zum Beispiel bei 9×19mm (also bei der 9 mm Para) auch macht, müsste man die Bezeichnung 5,6 (bzw. 5,588) x 15mm wählen.
Die kleine Randfeuerpatrone zählt heute zu den am meisten verkuften Patronen der Welt. Jährlich werden weit mehr als 3 Milliarden Patronen der von Joshua Stevens (1814 bis 1907) entwickelten Patrone produziert.
Es gibt kaum eine Waffenahndlung, die keine Munition in dem bei Sportschützen sehr beliebte Kaliber im Angebot hat. Natürlich gibt es wie in allen Gebieten viele verschiedene Hersteller. Dieses macht die Qual der Wahl, auf welche Patrone man seine Waffe einschießt, bzw. die ideale Patrone zu finden, nicht einfacher.


Aber diesbezüglich sollte jeder selber wissen, wie er vorgeht und zu den Ergebnissen mit den verschiedensten Waffen gibt es in der Waffenfachpresse genügend Artikel.

Für Ihre weite Verbreitung und große Beliebtheit, gibt es mehrere mögliche Gründe.

Zum einen ist die KK-Patrone eine recht präzise Patrone. Der Preis spielt allerdings auch eine nicht ganz unwichtige Rolle, so kostet eine Packung (50 Schuss) momentan um die 4.- Euro (Standardpatrone), im Gegensatz dazu eine Packung Munition im Kaliber 9×19mm kostet um die 10.- Euro.Bei Jägern ist sie besonders wegen der recht geringen Lautstärke sehr beliebt, wobei wir schon bei den “Anwendungsbereichen” dieses Kalibers sind.

Wie schon erwähnt erfreut sich die .22lfB bei Jägern durch ihren, im Gegensatz zu anderen Kalibern, geringen “Lärm” einer großen Beliebtheit. Auch im Fallenbau, wo hauptsächlich Munition mit geringerer Energie ausreichend ist, wird sie verwendet (Verweis auf § 19 BJagdG).Ebenfalls ein Anwendungsschwerpunkt liegt im sportlichen Schießen. Hier gibt es die verschiedensten Disziplien für diese Patrone. Ob statisch 25 Meter, 50 Meter, 100 Meter oder eher dynamischen Schießen, überall ist sie vertreten.Wenn man verschiedenen Quellen Glauben schenkt, wurde die .22lfB (was ohne weiteres denkbar wäre) in den 70´er Jahren bei dem israelischen Geheimdienst Mossad Anwendung. Laut meiner Quellen, wurden diese Patronen damals aus Pistolen vom Typ Beretta 70 und folgende Modelle verwendet.

Kaum ein Sportschütze hat oder hatte keine Waffe in diesem Kaliber.

Im Gegensatz zu heute, wurde die KK-Patrone anfangs noch mit Schwarzpulver geladen. Heutzutage wird die Kleinkaliberpatrone mit Nitropulver geladen.

Auch wenn Sie als „Kleinkaliber“ bezeichnet wird, unterschätzen sollte man sie ganz klar nicht.

Von links nach rechts. Schrotpatrone Kaliber .22lfB / Standardpatrone .22lfB /
Patrone .22kurz / Hülse Kaliber .22lfB / Hülse Kaliber .22kurz


[jhu]


Ich würde mich über Meinungen zu diesem Artikel freuen.
Egal on Kritik oder Lob, immer her damit.


Quellen:
• wikipedia.de
• Fachliteratur
• aus eigenen Aufzeichnungen entnommen

Samstag, 28. Februar 2009

Gaswaffen - rechtlicher Aspekt


Gaswaffen

- rechtliche Hintergründe, was man beachten sollte

In den letzten Tagen und Wochen sind mir immer wieder Themen in verschiedenen Fachforen aufgefallen, in denen gefragt wird, ob Gaswaffen (also Schreckschusswaffen) frei zu erwerben sind, ab wann sie verkäuflich sind usw.


Um dies zu beantworten möchte ich hier eine kurze Zusammenfassung zu diesem Thema geben.


Das erste, Gaswaffen sind in Deutschland frei (also ab 18 Jahren) zu erwerben. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Nämlich dann, wenn sich auf der Waffe kein PTB-Stempel befindet.


Dieser bestätigt, dass diese Waffe von der “Pysikalisch-Technischen-Bundesanstalt” beschossen wurden ist. Der Stempel “PTB” ist in einem Kreis auf der Waffe eingestanzt. Unter dem “PTB” steht eine Nummer. Diese Nummer ist auf allen Gaswaffen des selben Typs identisch (es kann auch Ausnahmen geben).
Anhand der Nummer kann man verschiedene Schlüsse auf den Hersteller, Kaliber und unter Umständen auf das ungefähre Baujahr ziehen.
Ist dieser PTB-Stempel nicht vorhanden, benötigt man zum Erwerb dieser Waffe eine WBK (Abk. für WaffenBesitzKarte).
(In den meisten Fällen wird ein solcher Stempel allerdings vorhanden sein.) Dieser Stempel ist bei Pistolen häufig auf dem Schlitten angebracht, bei Revolvern an einer Seite des Laufes.


Das Führen, also geladene tragen (z.B. im Holster), ist allerdings nicht ohne weitere Erlaubnis möglich.
Wer eine solche Schreckschusswaffe führen möchte benötigt einen sogeannten “kleinen Waffenschein“. Dieser wird beim zuständigen Ordnungsamt ausgestellt und kostet je nach Bundesland / Landkreis ca. 50.- €uro.
Allerdings wird bevor der kleine Waffenschein ausgestellt wird eine Prüfung der Strafregister durchgeführt.


Der “kleine Waffenschein” erlaubt es dem Besitzer allerdings “nur” eine Schreckschusswaffe, bzw. eine Waffe mit einem PTB-Stempel zu führen. Eine CO2- oder Luftdruckwaffe, geschweige denn eine scharfe Waffe darf trotzdem NICHT geführt werden. Dafür benötigt man einen Waffenschein (§ 19 WaffG, der wiederum lediglich für “gefährdete Personen” ausgestellt wird).
Der kleine Waffenschein genehmigt desweiteren, um das gleich zu sagen, nicht zum Schießen, er genehmigt lediglich das Führen der Gaswaffe.


Der Sinn des Führen einer Gaswaffe mag dahingestellt sein. Ich möchte allerdings anmerken, dass eine Gaswaffe nicht unbedingt zur Selbstverteidigung geeignet ist. Aber das ist hier nicht die Frage.


Abschließend möchte ich erwähnen, wenn jemand etwas ergänzen möchte, bzw. mich berichtigen möchte (insofern mir ein Fehler unterlaufen ist), bitte via. Kommentarfunktion Kontakt zu mir aufnehmen.


[jhu]

Donnerstag, 29. Januar 2009

russland - wo journalisten waffen tragen, um zu schreiben

” Russland – Wo Journalisten Waffen tragen, um zu schreiben “


… In Moskau tobt ein Krieg. Es ist ein Krieg gegen die Pressefreiheit
und gegen die Menschenrechte. Vor allem unbestechliche Anwälte und
systemkritische Journalisten müssen um ihr Leben fürchten. Das zeigt der Fall
der oppositionellen Zeitung Nowaja Gaseta. Sie steht im Fokus faschistischer
Gruppen. Doch sie wehrt sich. …


weiter:


… gegenseitig Mut zusprechen: “Keine Angst” steht da wie ein Versprechen,
aber auch wie ein Aufruf zur Zivilcourage. Und davon braucht ein Journalist, der
bei der oppositionellen Zeitung arbeitet, sehr viel. …
(Quelle:
welt.de)



>> Link zu dem Artikel
-


Moin Moin

Da ich ja ich ja nicht nur blogge, sondern auch regelmäßig das System von Wikipedia weiter fülle, hier mal ein Beitrag, für alle Wiki-Neulinge.

In dem Beitrag geht es um die Aufstellung (Formulierung, Aufbau, ....) eines Wikipediabeitrages.

Wer Interesse hat: >> klick hier <<


Grüße

NEWS

"HEUTE" - NACHRICHTEN